“Lebendige Lernorte” – Die Ideenwettbewerb-Gewinner sind …?

6. Juli 2009

Auf dem Bibliothekartag in Erfurt am 4. Juni 2009 wurden die Gewinner des Studentischen Ideenwettbewerbs “Lebendige Lernorte” bekannt gegeben. Unter den fünf Finalisten, die von der Jury aus 51 Beitägen ausgewählt worden waren, befand sich auch die Aachener Einreichung des Architekturstudenten Gereon Töpper (RWTH Aachen), der für die TU Delft “eine lernorientierte Architektur nicht nur für Architekten” – ein ganzen Fakultätsgebäude – entworfen hat.

Gewonnen hat den bundesweiten Wettbewerb der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI) eine Studentengruppe der Technischen Universität Darmstadt mit ihrem Beitrag “MyPaed”.

“MyPaed verdient die Auszeichnung als lebendiger Lernort. Denn es ist kein reiner Lernraum, sondern ein Möglichkeitsraum, der eine reale Computerstudienwerkstatt mit Möglichkeiten einer virtuellen Lernumgebung und Web2.0-Diensten verbindet und in Darmstadt bereits intensiv und kreativ genutzt wird” [Ulrike Gutheil, zitiert von DINI Nachrichten]

So begründete die Kanzlerin der TU Berlin, Dr. Ulrike Gutheil das Votum der Jury bei der Übergabe des Preises von 3.000 Euro an die vier Studierenden. Manfred Stross, Leiter des Medienzentrums der TU München und Vorsitzender von DINI, konstatierte:

“Die Studierenden haben in dem Wettbewerb gezeigt, dass an den Hochschulen viel verbessert werden kann und kreativ ihre konkreten Ideen und auch Visionen zu ihrem realen oder virtuellen Lernort eingebracht.” [Manfred Stross, zitiert von DINI Nachrichten]

Ein Kreativpreis von 2.000 Euro ging an neun Studenten der TU Dresden für das Poster “Learn connected”. Alle Präsentationen der Preisverleihung finden Sie im online bereitgestellten Veranstaltungsprogramm.


Haben Sie Fragen zum Urheberrecht im eLearning?

6. Juli 2009
e-Teaching.org: Rechtemanagement beim E-Learning

Rechtemanagement beim E-Learning (e-Teaching.org)

Sind Sie in der Lehre an der RWTH Aachen tätig und haben sich schon Fragen der Art gestellt:

Was darf ich in der Lehre aus anderen Quellen benutzen? Wann werden Gebühren für die Verwendung von Medien fällig und wie werden diese abgerechnet? Wie kann ich umgekehrt die zweckgebundene Verwendung meiner Inhalte sicherstellen? Darf ich meine Vorlesungsmaterialien (Folien, Skipte etc.) in einem Lernraum veröffentlichen? Was muss ich dabei beachten? Darf man Folien in den Lernraum stellen, die Bilder enthalten, die aus einem Buch stammen? Darf man Kopien aus Büchern einscannen und hochladen? Darf man ein Lied als Audiodatei oder einen Fernseh-Mitschnitt in einem passwortgeschützten Bereich eines Lernraums hochladen? …

Antworten zu diesen und weiteren Fragen zum Urheberrecht in der Hochschullehre möchte die BTH in einem Leitfaden zusammenfassen. Auch Sie können bis zum 31. Juli 2009 Ihre Fragen oder Fallbeispiele per E-Mail an elearning@rwth-aachen.de schicken (Betreff: Urheberrecht-FAQ), damit wir diese sammeln und weiterleiten können.


Umfragen zu Lernerfolgskontrollen in L²P

30. Juni 2009

Zur verbesserten Unterstützung der typischen Lehrprozesse möchten wir (das CiL) in Zukunft die Verwaltung von Teilleistungen bzw. Lernerfolgskontrollen (wie z.B. Verwaltung von Anwesenheitslisten, Teilnahmenachweisen, Referaten, Zwischenklausurergebnissen, etc.) in L²P ermöglichen. Um die vielen, unterschiedlichen Lehrveranstaltungsszenarien optimal unterstützen zu können, versuchen wir uns zunächst ein Bild davon zu machen, welche konkreten Anforderungen es an der RWTH in Bezug auf Bewertungen und Lernerfolgskontrollen gibt.

Daher möchten wir die Mitarbeiter(innen) aller Institute, Lehrstühle und Lehr- und Forschungsgebiete der RWTH Aachen bitten, an einer kurzen Online-Umfrage teilzunehmen. Diese enthält 12 Fragen rund um das Thema Bewertungen in Lehrveranstaltungen. Die Beantwortung der Umfrage sollte nicht länger als 10 Minuten dauern.

Die Umfrage ist erreichbar unter:

http://onlineforschung.org/teilleistungen

Die Ergebnisse dieser Umfrage werden sowohl in die Entwicklung eines Bewertungs-Moduls in L²P als auch in ein Promotionsprojekt einfließen.


Statements zu eLearning

30. Juni 2009

Es sind wieder einige unterhaltsame Kurzvideos zur e-Teaching.org-YouTube Reihe 100 Meinungen zu E-Learning hinzugefügt worden. Mitarbeiter des eLearning-Kompetenzzentrums NET (Network for Educational Technology) der ETH Zürich setzen sich kritisch mit dem Begriff “eLearning” auseinander:

Nr. 27: Andreas Reinhardt wünscht sich, dass wir künftig die Lehrenden und Lernenden ins Zentrum stellen, mehr über das Lehren und Lernen diskutieren und eLearning als Selbstverständlichkeit ansehen.

Nr. 28: Dr. Brigitte Schmucki hebt auf anschauliche Weise den Mehrwert, den sinnvoll entworfene eAssessments bringen können, hervor.

Nr. 29: Thomas Korner resümiert über den eLearning-Hype und ist glücklich über den heutigen Zustand, in dem eLearning durch Ergänzung der Präsenzlehre einen Mehrwert bringt.

Nr. 30: Konrad Osterwalder befreit sich bildlich von seinem Klotz am Bein und lässt offen, ob dies nur auf den Begriff “eLearning” bezogen ist oder auf das Konzept insgesamt.


L²P-Hilfe: Zweisprachig und in neuem Design

12. Juni 2009

Vielleicht haben Sie es bereits bemerkt? Seit einigen Tagen erscheint die für Sie überarbeitete L²P-Hilfe in einem neuen Design, mit angepasster Struktur sowie zweisprachig in Deutsch und English.

L²P Hilfe-Seite

In den jeweilig separaten Bereichen für Studierende oder Dozierende finden Sie nun interessante Tipps und zahlreiche Anleitungen für ein komfortableres Arbeiten mit L²P, dem Lehr- und Lernportal der RWTH Aachen.

Sowohl die Hilfe-Seiten für Dozierende, als auch die für Studierende sind in die Bereiche FAQ, Anleitungen und Tipps aufgeteilt. Längere Anleitungen können Sie einfach und schnell über den Link “Seite drucken” ausdrucken. Eine Standard-Suchfunktion ermöglicht Ihnen das effiziente Finden von gerade benötigten Informationen zu einem oder mehreren Stichworten. Außerdem stehen mittlerweile alle Texte in Englischer Sprache für unsere englischsprachige Nutzergruppe bereit.

Auch in Zukunft werden wir Ihnen in der Hilfe weiterhin nützliche Informationen, Anwendungsszenarien und Hinweise zu neuen Funktionen zur Verfügung stellen, die das Arbeiten mit dem Lernportal noch effektiver gestalten sollen. Es lohnt sich also ab und an, einen Blick auf diese Seiten zu werfen! :)


CiL-Team sucht wissenschaftliche Hilfskraft (m/w) für Qualifizierung und Support

29. Mai 2009

Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Technik-Kommunikation mit dem Schwerpunkt Informatik oder eines vergleichbaren Fachgebietes? Sie zeigen Ihre Begeisterung für eLearning gerne und haben Interesse an einer abwechslungsreichen Arbeit in einem netten, engagierten Team?
Zur Qualifizierung von Dozierenden und Mitarbeitern/innen der RWTH Aachen sowie für die Mitwirkung im täglichen Support von eLearning-Nutzern und -Nutzerinnen der RWTH Aachen sucht das CiL ab sofort eine wissenschaftliche Hilfskraft. Die Stelle ist zum 1. Juli 2009 zu besetzen und zunächst auf 12 Monate befristet. Die regelmäßige Wochenarbeitszeit beträgt 19 Stunden. Details zu Anforderungen, Aufgaben und Ansprechpartnerinnen finden Sie in der ausführlichen Stellenbeschreibung in der RWTH-Jobbörse.


RWTH-Strategiekonzeption AIXzellente Lehre – Weiter geht’s!

29. Mai 2009

Seit einigen Tagen stehen 13 Universitäten als Finalisten des Wettbewerbs exzellente Lehre fest und die RWTH Aachen ist dabei! Nachdem die RWTH-Ideenskizze gut angekommen ist, wird in der nächsten Runde bis Mitte September der Vollantrag formuliert.

In dem Wettbewerb beschreiben die Hochschulen ein Strategiekonzept, das ihre Ziele in Bezug auf Studium und Lehre auf der Grundlage ihres Selbstverständnisses und ihrer bisherigen Leistungen in der Lehre definiert. Es soll darlegen, wie die Hochschulen ihre Sichtbarkeit und Attraktivität als Ausbildungsstätte – insbesondere für grundständige Studierende – steigern wollen. (Stifterverband).

Die RWTH wird die Konkretisierung der in der Skizze genannten Konzepte, die im Wesentlichen auf dem “Zukunftskonzept Lehre” beruhen, wieder unter Beteiligung aller Hochschulgruppen in einem Workshop voran bringen. Wir freuen uns, dass der Ausbau und die nachhaltige Verankerung von blended learning dabei zu einer der wichtigen Maßnahmen zählt.


Bewertungsvarianten im L²P Übungsbetrieb

14. Mai 2009

In vielen Veranstaltungen werden den Studierenden begleitende Übungsaufgaben gestellt. Das Ziel der Übungsbearbeitung ist häufig das Erreichen von Übungspunkten. Aus diesem Grund war es seit der Entstehung des L²P Übungsbetriebs möglich, maximal erreichbare Punkte für eine Übung zu definieren und Lösungen von Studierenden durch die Vergabe von Punkten zu bewerten. In vielen Szenarien konnte die Umsetzung das gewünschte Verhalten bereits abbilden. Andere Szenarien konnten jedoch nur umständlich oder gar nicht unterstützt werden. Aus diesen Gründen haben wir die Möglichkeiten zur Bewertung von Lösungen nach Anforderungen mehrer Nutzer überarbeitet.

Zu den Anforderungen gehörten zum Beispiel, die Vergabe von Schulnoten wie sehr gut (1,0) oder gut (2,3), die Unterscheidung zwischen “bestandenen” und “nicht bestandenen” Aufgaben oder die Verwaltung von Aufgaben ohne Bewertungen. Die Erweiterung der Bewertung durch Punkte um Bonuspunkte und weitere spezielle Anforderungen wurden uns ebenfalls genannt. Diese Szenarien können nun wie folgt mit dem L²P Übungsbetrieb unterstützt werden, in dem die entsprechenden Optionen auf der Einstellungsseite des Übungsbetriebs ausgewählt werden.

Bewertung durch Punkte:

Nach wie vor wird die Bewertung durch Punkte unterstützt. Bei der Definition der einzelnen Aufgaben einer Übung werden die jeweils erreichbaren Maximalpunktzahlen angegeben, wobei es nun möglich ist, Bonuspunkte explizit anzugeben (siehe Abbildung 1). In der Ansicht (siehe Abbildung 2) werden die Maximalpunktzahlen dann automatisch aufsummiert und Bonuspunkte durch ein * kenntlich gemacht. Die neue Möglichkeit einen optionalen Schwierigkeitsgrad festzulegen hat nur indirekt etwas mit der Bewertung zu tun. Sie kann aber für die Selbsteinschätzung nach einer Bewertung hilfreich sein.

Aufgabendefinition mit Punkten

Abbildung1: Aufgabendefinition mit Punkten

Aufgaben einer Übung mit Punkten

Abbildung 2: Aufgaben einer Übung mit Punkten

Bei der Bearbeitung einer Korrektur können die konkreten Punkte zu einer Lösung vergeben werden. Sind die Punkte zu allen Aufgaben definiert wird auch hier die Summe der Punkte für die gesamte Lösung automatisch berechnet (siehe Abbildung 3). In manchen Szenarien werden auf Grund komplexer Bonuspunktregelungen nur ein Teil der Lösungen bewertet. Z.B. werden von vier Aufgaben nur die besten zwei Bearbeitungen zur Bereichnung Gesamtpunktzahl der Lösung einbezogen. Durch die Angabe der von der Wertung auszunehmenden Aufgaben können die erreichten Punkte weiterhin als Feedback angegeben aber nicht für Gesamtbewertung  genutzt werden (siehe Abbildung 4).

Punkte zu einer Lösung

Abbildung 3: Punkte zu einer Lösung

Lösungspunkt mit Ausnahmen

Abbildung 4: Lösungspunkt mit Ausnahmen

Bewertung durch Noten:

Aufgaben einer Übung ohne Maximalpunktzahlen

Abbildung 5: Aufgaben einer Übung ohne Maximalpunktzahlen

Eine neue Art der Bewertung im L²P Übungsbetrieb ist die Vergabe von Noten. Da die Skalar der erreichbaren Bewertungen durch die benannten Notenstufen (”ausgezeichnet (0,7)”, “sehr gut (1,0)”, …, “mangelhaft (5,0)”) bereits vorgegeben ist, sind bei der Aufgabendefinition zu einer Übung keiner weiteren Angaben nötig (siehe Abbildung 5).

Bei der konkreten Bewertung einer Lösung kann dann bequem aus den vorgegebenen Notenstufen gewählt werden (siehe Abbildung 6). Im Gegensatz zu der Bewertung mit Punkten wird die Gesamtbewertung einer Lösung jedoch zunächst nicht automatisch ermittelt, sondern kann separat angegeben werden. Wird die Gesamtbewertung nicht definiert kann beim Abschluss der Korrektur ein freundlich gerundeter Mittelwert der Teilnoten als automatisch als Gesamtergebnis eingetragen werden.

Lösung benoten

Abbildung 6: Lösung benoten

Bewertung durch Bestanden/Nicht-Bestanden:

In manchen Fällen ist ein feingranulare Bewertung nicht erwünscht. Aus diesem Grund ist auch eine grobe Unterscheidung zwischen “bestandenden” und “nicht bestandenen” Aufgaben möglich (siehe Abbildung 7). Wie auch bei der Bewertung durch Noten ist die Bewertungskalar damit bekannt und muss nicht bei der Definition der Aufgaben spezifiziert werden (vgl. Abbildung 5). Ebenso verhällt sich die Auswahl der vordefinierten Werte, die explizite Angabe der Gesamtbewertung einer Lösung und die automatische Berechnung des Mittelwerts bei Korrekturabschluss.

Eine bewertete Lösung

Abbildung 7: Eine bewertete Lösung

Keine Bewertung:
Mit der letztmöglichen Einstellung kann die Bewertungsfunktionalität des L²P Übungsbetrieb deaktiviert werden. Sollten Sie nicht verpflichtende Aufgaben bereitstellen, die u. U. gar nicht korrigiert werden oder z.B. nur in einem Seminar besprochen werden, können Sie auf diese Weise die Anzeige überflüssiger Metadaten vermeiden.

Insgesamt sind nun also verschiedene Bewertungsszenarien abbildbar. Können Sie Ihr Szenario noch nicht abbilden? Dann schildern Sie uns Ihre Bedürfnisse.


E-Learning Patterns Finale auf eteaching.org

13. Mai 2009

Diesen Donnerstag (14. Mai) findet um 14:00 Uhr das letzte Event des auf e-teaching.ort präsentierten Themenspecials “E-Learning Patterns” statt. Thema ist die Erstellung und Nutzung interaktiver Grafiken, wobei insbesondere das vom Vortragenden (Christian Kohls) mitentwickelte Autorenwerkzeug moowinx präsentiert wird.

Login und Details:
http://www.e-teaching.org/community/communityevents/schulung

Der interaktive Vortrag wird aufgezeichnet und kann nachträglich angesehen werden.


Podcampus-Podcast zum kollaborativen eLearning

11. Mai 2009

Link zum PodcastAuf der Podcasting-Plattform Podcampus wurde am 5. Mai ein neuer unterhaltsamer Videocast mit dem Titel “E-Learning – betreut und nicht bereut: ein unterhaltsamer Drei-Minuten-Einblick ins moderierte, kollaborative E-Learning” bereitgestellt.

Foren, Chats, Virtuelle Klassenräume – und damit soll man lernen können? Warum nicht?
Tom und seine virtuellen Mitlerner zeigen, wie es aussehen kann, online miteinander zu lernen. Und warum sie es sehr schätzen, Moderatoren an ihrer Seite dabeizuhaben.

Viel Spaß beim Sehen und Hören!